Von traditioneller Kampfkunst zu einem neuen System - der Weg zu C3.

Alles begann 1980: mit 13 Jahren nahm Alexander Preuss, 1967 in Berlin geboren an einem Kurs im Judo teil. Fasziniert von den asiatischen Kampfkünsten, wechselte er ein Jahr späterl zum Karate. Durch seinen unbändigen Lernhunger und unermüdlichen Einsatz assistierte er nach kurzer Zeit seinem damaligen Lehrer.
Auf der Suche nach dem perfekten Stil folgte von 1984 bis 1987 ein Studium des Wing Chun Kung Fu, dass zu dieser Zeit gerade in Europa Fuss zu fassen begann.
1985 kam er in Kontakt mit den damals noch unbekannten philippinischen Kampfkünsten und trat in eine Schule in Ludwigsburg ein. Die dort unterrichtete Kampfkunst Escrima verbreitete sich in Europa erst langsam - für viele war es ausschließlich ein reines Stockkampftraining. Für Alexander Preuss gab das System Antworten auf viele offene Fragen, so das sich ab 1987 all seine Studien auf die philippinischen Stile konzentrierten.

 

Schließlich eröffnete er 1989 mit Michael Bosz die erste Schule in der Fesslermühle in Sersheim. Eine der wenigen Schulen in Deutschland, die ausschließlich philippinische Kampfkünste unterrichtete. Zu dieser Zeit betrieben viele Kampfkünstler nur Teilaspekte der philippinischen Kampfkünste. Meist nur, um ihre eigenen Stile zu ergänzen. So wurden Philippinischen Kampfkünste in der Anwendung auf die verschiedensten Stile adaptiert. Dieser Bedarf der anderen Stile führte dazu, dass Alexander Preuss als Lehrer mit den verschiedensten asiatischen Stilen trainierte und seinen Einblick nicht nur in die philippinischen Stile sondern auch in eine Vielzahl anderer Stile vertiefen konnte.

 

1992 zog die Schule von Sersheim nach Ludwigsburg um. Zu dieser traf Martin Ussat die Entscheidung, seinen Kampfkunsthorizont nach mehrjähigem Wing Chun Kung Fu Training zu erweitern und sich zusätzlich mit Escrima zu beschäftigen. So nahm er seit 1993 am Training in Ludwigsburg teil.
In den folgenden 5 Jahren konzentrierte sich Alexander Preuss parallel zum regulären Trainingsbetrieb auf die Entwicklung eines universellen Bewegungssystems. Er intensivierte sein Studium der unterschiedlichsten Kampfkünste und setzte den Fokus auf das Verschmelzen der verschiedenen Stile und Lehrmethoden. Aus den unterschiedlichen Darstellungsformen der philippinischen Stile, ihrer Techniken und Taktiken, wurden einheitliche, aufeinander abgestimmte Konzepte definiert.
Im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung wurde für dieses universelle Bewegungssystem und seine Konzepte eine neue Lehr- und Trainingsmethodik entwickelt.
1997 gründet Alexander Preuss schließlich Progressive Arts Escrima.
Progressive Arts war aber schon im Grundgedanken als ein sich entwickelndes System angelegt. Die Folge war, dass sich die nun praktizierte Kampfkunst und die Trainingsprinzipien ständig weiterentwickelten.Für dieses universelle Bewegungssystem und seine Konzepte begann er später zusammen mit Martin Ussat eine neue Lehr- und Trainingsmethodik zu entwickeln. Durch das Einführen moderner Methoden wurde deutlich, das Trainingsmethodik und Didaktik einen elementaren Einfluss auf eine Kampfkunst haben und diese eklatant verändern. Martin Ussat, der inzwischen auch als Instructor tätig war, und Alexander Preuss stellten schließlich 2003 fest: das System in seiner jetzigen Form hatte nichts mehr mit den Traditionen, den Trainingsprinzipien und der Bewegungslehre philippinischer Stile gemein. Eine komplett neues System war entstanden!

Als Konsequenz definierten und entwickelten Alexander Preuss und Martin Ussat in der folgenden Zeit sämtliche Aspekte der von ihnen gelehrten Kampfkunst neu und 2005 wurde C3 gegründet.

C3 ist eine logische Konsequenz aus dem Anspruch, Anwendbarkeit und Spass an der Bewegung zu vereinen.